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PMC Saar e.V. Das Treffen vom Juli 2015
Das Julitreffen startete sehr spannend. Andreas Schiffer gab uns einen Einblick in seine Modellbaukarriere. Alles begann in den 1960er Jahren mit Cowboy und Indianerfiguren mit denen auch gespielt wurden. Schnell kamen Matchbox Fahrzeuge hinzu. Im späteren Verlauf der 60er Jahre kamen zusätzlich auch die 1:87er Fertigmodelle von Roco hinzu von den Andreas einige gesammelt hat. Novum für ihn waren hier die ersten zu verklebenden Bauteile. Sein erstes richtiges Plastikmodell war eine Zero von Revell in 1:32 von der leider nur noch das Deckelbild existiert. Gegen ein eher ungewöhnliches Zahlungsmittel; 20 Indianer; verkaufte Andreas Mitte – Ende der 60er Jahre eine B-26D „Martin Marauder“ von Aurora. Mittlerweile nennt er einen gleichen Bausatz wieder sein Eigen. Ende der 60er Jahre entdeckte Andreas zusätzlich die Leidenschaft zum Schiffs- und Militärmodellbau. Ws es an Schiffen im Maßstab 1:600 gab, wurde von Andreas gebaut. In den 1980ern kamen zusätzlich noch Automodelle hinzu und auch der Maßstab im Schiffsmodellbau wurde größer, wie seine 1:400er „Akagi“ von Hasegawa zeigt. Das Hauptinteresse im Modellbau war und bleibt der Flugzeugmodellbau, den Andreas bis heute pflegt.
Das erste, neue Modell, des Julitreffens stammt von Axel Theis, ist aber noch im Rohbau. Bei dem Modell handelt es sich um einen Testshot der C-54D Skymaster von Revell. Die C-54D war das erste, amerikanische Flugzeug, welches im Non-Stop Flug über den Atlantik fliegen konnte. Revell hat bei seinem Modell eine Nachkriegsversion hergestellt, die sehr schwierig zu bauen ist. Axel hat viel an dem Modell geändert und ist nicht nach dem Bauplan vorgegangen. Sehr schön ist die Inneneinrichtung, von der später allerdings nicht mehr viel zu sehen ist. Ebenfalls wurden die Fahrwerke verstiftet und dadurch verstärkt. Alles in allen kann Axel bisher sagen, dass das Modell nicht für Anfänger geeignet ist.
Das nächste Modell stammt aus der Werft von Matthias Becker. Dabei handelt es sich um den neuen Bausatz der Saab Viggen in 1:48 des schwedischen Kitherstellers Tarangus. Die Formen des Bausatzes stammen allerdings von Special Hobby bzw. MPM. Der Bausatz selbst ist relativ einfach gehalten. Matthias hat deswegen den Schleudersitz, die Schubumkehr und die Räder durch Zubehör ersetzt. Etwas filigran ist das Fahrwerk beim Zusammenbau. Hier ist Vorsicht geboten. Sehr gut sind die Decals aus dem Bausatz, die sich ohne Weichmacher benutzen lassen. Lackiert wurde die Viggen mit Farben von Gunze, gealtert mit Ölfarben.
Nun starten wir mit den Fahrzeugmodellen des Julitreffens. Den Anfang macht Uwe Will. Uwe hatte den Sturmpanzer IV „Brummbär“ SdKfz. 166 aus dem hause Tamiya in 1:35 mit dabei. Gebaut wurde das Original von 1942 – ca. 1943 und wurde überwiegend an der Ostfront eingesetzt. Der Bausatz selbst ist von sehr guter Qualität. Sowohl Passung als auch Decals ließen sich ohne Probleme verarbeiten. Lackiert wurde der Brummbär mit Farben aus dem Hause Tamiya.
Den Abschluss am Julitreffen machte Olaf Lejeune. Olaf hatte gleich mehrere Modelle mit dabei. Bei dem ersten Modell handelt es sich um den „German Fennek LGS German Version“ in 1:35 von Trumpeter. Die Qualität des Bausatzes ist recht gut. Olaf zeigt uns hier den Fennek in der ISAF Ausführung. Dadurch wird die im Bausatz mitgelieferte Inneneinrichtung leider überflüssig, da die ISAF Version des Fennek geschwärzte Fensterscheiben aufweist. Weiterhin wurden die Gummiräder von Trumpeter durch Resinräder von DEF-Models ausgetauscht. Die Lackierung wurde mit Farben von Vallejo Air durchgeführt. Ebenfalls von Vallejo stammen die Produkte für das Washing. Das zweite Modell ist der 6 x6 Cargo Truck M561 Gamma Coat von Tamiya. Das Modell ist ebenfalls in 1:35. Zusätzlich hat Olaf dem Gamma Coat noch die M-102 105 mm Haubitze von AFV Club spendiert. Beide Bausätze sind von sehr guter Qualität. Bei der Lackierung entschied sich Olaf für das MERDC Tarnschema. Lackiert wurde hier mit Farben von Revell. Das letzte Modell ist der Takom Bulli in 1:35, den Olaf Anfang des Jahres schon dabei hatte. Der Bulli bekam noch seine Plane von MR- Modellbau und wurde in einem Diorama platziert. Die Figur stammt aus dem Hause DOLP, wobei die Köpfe gegen welche von „Modernarmies in Miniatures“ ausgetauscht wurden. Das Zubehör auf dem Diorama stammt von „Dio Factory“.