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PMC Saar e.V. Das Treffen vom September 2015
Das erste Modell des Spetembertreffens stammt von Axel Theis. Bei dem Modell handelt es sich um die Fairey Gannet AEW 3. Die AEW 3 ist die luftgestützte Aufklärungsversion der Fairey Gannet. Insgesamt wurden 44 Maschinen des Typs AEW 3 gebaut, wovon eine im Technikmuseum Hermeskeil steht, die Axel gleichzeitig als Vorbild dient. Der Bausatz der Fairey Gannet stammt aus dem Hause Sword und ist im Maßstab 1:72. Die Qualität des Bausatzes ist schlecht. Vieles musste Nachgearbeitet werden, wie zum Beispiel die Front der AEW 3. Auch wurde die Haube neu als Vakuteil hergestellt mit einem Stempel den Axel selbst gebaut hat. Weiterhin hat Axel die Fahrwerkschächte anhand seiner Bilder komplett überarbeitet und aufgewertet. Lackiert wurde sein Modell mit Farben von Gunze.
Das zweite Modell am Treffen war eine Bristol Blenheim Mk IV. Die Bristol Blenheim entstand im Jahr 1935 aus der zivilen Bristol 142. Der Erstflug war im April 1935. Das gezeigte Modell der Blenheim Mk IV stammt von Classic Airframe, ist im Maßstab 1:48 und wurde von Jörg Voltz gebaut. Das Model selbst ist eine Wiederauflage, jedoch wurden einige Bereiche verbessert. Trotzdem weist das Modell eine sehr schlechte Qualität aus und dies bei einem Preis von umgerechnet 80 Euro. Lackiert hat Jörg das Modell mit Farben von Xtra Color, diese aber Maßstabsgerecht um 24 % mit Weis aufgehellt.
Das nächste Modell des Treffens stammt von Stefan Woll. Stefan hat uns die F-22 Raptor von Academy im Maßstab 1:48 mit gebracht. Der Bausatz ist von sehr guter Qualität, wurde aber durch Stefan weiter aufgewertet. So wurde das Bausatzcockpit durch ein Resincockpit von Aires ersetzt, die Triebwerke wurden auch durch Resin aufgewertet sowie die Schachtklappen durch Photoätzteile der Firma Eduard. Lackiert wurde das Modell mit Farben von Gunze, gealtert mit Ölfarben.
Das letzte Modell stammt aus der Werkstatt von Matthias Becker. Matthias hat uns dieses mal die Spitfire Mk VII von Eduard mitgebracht. Das Modell ist im Maßstab 1:48 und macht einfach nur Spaß zu bauen. Die Qualität ist klasse. Wer hier sauber baut, benötigt keine Spachtelmasse. Aufgewertet wurde der Plastikbausatz durch Resinzugaben durch Eduard selbst, wie zum Beispiel Räder oder Auspuff. Die Decals stammen allerdings aus dem Hause Cagero. Lackiert wurde das Modell mit Farben von Gunze, gealtert mit Ölfarben.
Abschluss bildete dieses Mal Frank Heuser, der uns einen Einblick in seine Modellbau Karriere gibt. Frank´s Karriere unterteilt sich in drei Phasen, die bereits zu frühester Kindheit – mit gerade mal 8 Jahren – begann. Sein erstes Modell war die USS Fletcher, die er zu seinem Geburtstag bekam. Im selben Jahr folgte schon die USS Franklin, die ein Weihnachtsgeschenk war. Diese hat Frank noch in der selben Nacht begonnen und fertiggestellt. Später folgten und dominierten, dank der Comicserie „Rex Danny“, auch Flugzeuge. Sein erstes Flugzeug war die Me-262. Später, zur Bundeswehrzeit mit Anfang 20, startet die zweite Modellbauphase von Frank und die Panzermodelle hielten Einzug. Erstes Modell war hier der Königstiger von Tamiya im Maßstab 1:35. Dem „Schwermetall“ ist Frank bis heute treu geblieben. Zwischendurch wurden aber immer wieder Flugzeuge gebaut, wie die CF-105 „Arrow“ von Hobby Craft. Die dritte Phase startete Frank als er dem PMC Saar beitrat. Sein erstes Modell für den Verein war die Aichi E13A, Codename „Jake“. Bis heute baut Frank Panzermodelle im Maßstab 1:35, Flugzeugmodell im Maßstab 1:72 und auch Schiffsmodelle im Maßstab 1:350 oder auch mal in 1:72.